Die Bundesregierung hebt die Förderung von erneuerbaren Energien im „Marktanreizprogramm“ (MAP) an.

Private und gewerbliche Hausbesitzer, die auf moderne Heizungen mit erneuerbaren Energien umstellen wollen, können sich auf deutlich höhere Investitionszuschüsse für Solar-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen freuen.

Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser wurde eine Mindestpauschale von 1.500 Euro für solarthermische Anlagen eingeführt, womit sich die Förderung für eine 10 qm große solarthermische Anlage um 600 Euro erhöht. Auch bei Biomasseanlagen und Wärmepumpen wurde kräftig erhöht und die Förderung durchgehend um 400 Euro angehoben. Bei Wärmepumpen mit Pufferspeicher bekommt man sogar 900 Euro mehr. Wenn die Wärmepumpe zudem in einem gut gedämmten Gebäude zum Einsatz kommt, gibt es nun einen weiteren Bonus von 500 Euro.

Bei Mehrfamilienhäusern und bei Gewerbegebäuden sind jetzt solarthermische Anlagen im Neubau wieder förderfähig, auch solche, die nur der Warmwasserbereitung dienen. Zudem sind nun Kollektorflächen mit bis zu 100 qm mit einem Investitionszuschuss von bis zu 18.000 Euro förderfähig.

Neu in den Förderkatalog aufgenommen wurde die gewerblich und industriell eingesetzte solare Prozesswärme. Bei bis zu 1000 qm großen Anlagen steuert der Bund bis zu 50% der Investitionskosten bei. Mit diesem Zuschuss sollen die Hürden zur Investition übersprungen werden, die bislang der Durchsetzung dieser innovativen industriellen Technik entgegenstanden. Mit der Förderung der solaren Prozesswärme wird eine ganz neue Dimension der Solarförderung eröffnet.

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